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Schutz vor ElektrosmogWelcher Schutz vor Elektrosmog ist tatsächlich wirksam?

Der beste Schutz vor Elektrosmog ist es, ihn durch eine bewusste Nutzung von kabelgebundenen und kabellosen Geräten zu vermeiden bzw. so gering wie möglich zu halten.

Wenn von Schutz vor Elektrosmog die Rede ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, nämlich Elektrosmog weitestgehend zu vermeiden oder eine Elektrosmog Abschirmung. Bitte wende Dich an einen Baubiologische/n Messtechniker/in oder eine/n Geo- und Elektrobiolog/in, wenn Du Elektrosmog abschirmen willst.

Wenn Du selbst Elektrosmog abschirmen willst und Dich dabei auf kostenlose Anleitungen aus dem Internet verlässt, kann Dich das nicht nur sehr viel Zeit und Geld kosten, sondern auch komplett nach hinten losgehen. Dabei sind nämlich wesentliche Kriterien zu beachten, um die elektromagnetische Strahlung nicht unwissentlich zu verstärken oder umzulenken. Das gilt übrigens auch für den mehr als zweifelhaften Tipp, für eine DIY Elektrosmog Abschirmung Alufolie zu verwenden.

 

Gibt es ein Gerät gegen Elektrosmog?

Nein, gibt es nicht. Davon abgesehen würdest Du damit vom Regen in die Traufe kommen. Einfach deshalb, weil auch dieses Gerät Elektrosmog erzeugen würde. Fakt ist: Es gibt kein Gerät zum Schutz vor Elektrosmog. Du kannst etwas Unharmonisches nicht mit etwas Unharmonischem harmonisch machen.

Vermeintliche Entstörungsgeräte oder Produkte gegen Elektrosmog wie Chips, Elektrosmog Aufkleber, Karten, Kisten, Kugeln, Elektrosmog Harmonisierer, Neutralisierer, Amulette, Quarze und Pyramiden sind übrigens fast immer Geschäftemacherei, weil sie weder die Feldstärke noch die Frequenz und die Wirkung auf das menschliche Immunsystem verändern. Schutz vor Elektrosmog bieten all diese Produkte nicht. Lass am besten die Finger davon.

 

Wie kann man Elektrosmog reduzieren?

Wertvolle Empfehlungen des BUND Naturschutz zeigen Dir, wie Du Elektrosmog durch bewusstes Verhalten reduzieren kannst. Auch die konkreten Handlungsoptionen und Vorschläge von Wolfgang Maes zielen auf die Reduzierung von Handystrahlen und damit auf den Schutz vor Elektrosmog ab.

 

Wie kann ich zu Hause selbst elektrische Strahlung messen?

Du kannst elektrische Strahlung entweder mit einem Elektrosmog Detektor orten oder mit einem Elektrosmog Messgerät für Laien messen. Ein Elektrosmog Messgerät hat ein Display und zeigt im Gegensatz zu einem Elektrosmog Detektor konkrete Messwerte an. Im Vergleich der am besten bewerteten Elektrosmog Detektoren und Messgeräte für Laien findest Du neben den angezeigten Einheiten detaillierte Informationen zum Funktionsumfang der einzelnen Geräte.

 

Was ist ein Elektrosmog Detektor?

Ein Elektrosmog Detektor, auch Elektrosmog Indikator, Elektrosmog Tester oder Ortungsgerät genannt, lokalisiert elektrische, magnetische und/oder elektromagnetische Strahlung, zeigt jedoch keine konkreten Messwerte an.

 

Was unterscheidet den EPE Conseil Indikator ESI 24 vom EPE Conseil ESI 23?

Der EPE Conseil Indikator ESI 24 ist das Top-Gerät der Serie mit dem größten Funktionsumfang und einem hochauflösenden HF-Modus. Das Gerät ortet niederfrequente elektrische und magnetische Felder im Frequenzbereich von 16 Hz (Hertz) bis 3 kHz (Kilohertz) und elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 50 MHz (Megahertz) bis 10 GHz (Gigahertz). Der Messbereich des EPE Conseil ESI 23 für elektrische und magnetische Felder ist identisch, kann elektromagnetische Strahlung jedoch nur bis 6 GHz (Gigahertz) messen.

 

Was spricht für das GQ EMF Meter 390?

Das GQ EMF Meter 390 ist das einzige Gerät im Vergleich, das die Art der Strahlungsquelle identifiziert und anzeigt, z. B. Mobiltelefone oder W-LAN. Darüber hinaus kannst Du Dir auf der Webseite von GQ eine kostenlose PC-Software herunterladen, wenn Du die Messwerte anschließend auslesen und digital aufbereiten willst.

 

Was kann der METERK Tester METERK MK54 (nicht)?

Mit dem METERK Tester METERK MK54 kannst Du zwar sowohl die Umgebungstemperatur, niederfrequente elektrische und magnetische Felder als auch hochfrequente elektromagnetische Strahlung messen, es misst jedoch kein W-LAN (WiFi).

 

Was kann ein Niederfrequenz Messgerät?

Ein Niederfrequenz Messgerät misst niederfrequente Strahlung, das heißt elektrische und magnetische Strahlung. Elektrische Felder wird meist in V/m (Volt pro Meter) gemessen, magnetische Felder dagegen in nT (Nanotesla).

 

Wie kann man eine Magnetfeld messen?

Ein Magnetfeld kannst Du ebenfalls mit einem Niederfrequenz Messgerät messen. Das Messergebnis wird meist in nT (Nanotesla) angezeigt, seltener in der alten Einheit mG (Milligauß). Der Baubiologische Richtwert für Magnetfelder liegt übrigens bei 20 nT im Schlafbereich.

 

Wie kann man Elektrosmog messen?

Wieviel elektromagnetische Strahlung Handy, W-LAN, schnurlose Telefone, Babyphone und alle anderen kabellosen Geräte abgeben, lässt sich im ersten Schritt orten und im zweiten Schritt natürlich auch messen. Dafür gibt es neben den kostenintensiven Profigeräten auch Elektrosmog Ortungsgeräte und Elektrosmog Messgeräte für Laien, die sehr handlich, aber oft unempfindlicher und deshalb ungenauer sind.

 

Gibt es Elektrosmog?

Ja, Elektrosmog gibt es seit der Elektrifizierung Ende des 19. Jahrhunderts.

 

Was ist Elektrosmog?

Elektrosmog steht für technisch erzeugte, künstliche elektrische, magnetische und elektromagnetische Strahlung und deren Nebenprodukte und setzt sich aus den beiden Begriffen „Elektro“ und „Smog“ (engl. für smoke und fog) zusammen.

 

Was verursacht Elektrosmog?Wie entsteht Elektrosmog?
Was verursacht Elektrosmog?

Elektrosmog entsteht immer dann, wenn Elektrizität produziert, transportiert oder verbraucht wird, wenn elektrische Spannung anliegt oder elektrischer Strom fließt. Jedes Stromkabel, jede Steckdose, alle elektrischen und elektronischen Geräte und Sendeeinrichtungen verursachen Elektrosmog.

 

Welche Geräte erzeugen Elektrosmog?

Elektrosmog, also elektromagnetische Strahlen sind elektromagnetische Energie, die bei der Nutzung hochfrequenter Technologien entsteht, z. B. durch Mobilfunk, Schnurlostelefone, W-LAN, Bluetooth, Babyphone, dem Behördenfunk TETRA und Radar. Schlicht durch alle Geräte und Technologien, die mit sehr hohen Frequenzen arbeiten und kabellos funktionieren.

 

Sind die Strahlen vom Fernseher schädlich?

Das kommt auf die Art der Strahlung an. Schauen wir uns deshalb zuerst an, welche Art Strahlung ein Fernseher abgeben kann:

 

1. Elektrische Strahlung

Wenn der Stecker des Fernsehers in der Steckdose steckt, entsteht ein elektrisches Feld, in anderen Worten elektrische Strahlung. Das passiert deshalb, weil Spannung anliegt – auch, wenn der Fernseher ausgeschaltet ist.

 

2. Magnetische Strahlung

Schaltest Du den Fernseher ein, fließt Strom, und es entsteht zusätzlich zum elektrischen Feld magnetische Strahlung – übrigens auch im Standby-Modus.

 

3. Elektromagnetische Strahlung

Falls Du einen Smart-TV hast, das heißt, einen Fernseher, der per WLAN und/oder Bluetooth mit dem Internet und Zubehör wie Receiver, Playstation, kabellosen Lautsprechern und/oder Sprachassistenten verbunden ist, gibt er elektromagnetische Strahlung ab. Und zwar immer dann, wenn er eingeschaltet oder im Standby-Modus ist und eine oder mehrere der genannten Technologien aktiviert sind.

 

4. Blaulicht

Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass der Blaulichtanteil aus Smartphones, Monitoren und Fernsehern gesundheitsschädlich sein kann. Eine neue, von einem US-Unternehmen entwickelte Technologie soll das schädliche, blaue Licht reduzieren. Ein entsprechender Standard liegt bereits vor und definiert die Richtlinien für entsprechende Displays. Welche Gefahr durch Blaulicht ausgeht und wie Fernseher weniger schädlich gemacht werden sollen, erfährst Du hier.

 

Ob die Strahlen eines Fernsehers (gesundheits-)schädlich sein können, kommt also darauf an, welche Art der Strahlung durch die Nutzung entsteht. Elektrische Felder nehmen mit zunehmendem Abstand exponentiell ab. Das heißt, dass sie vernachlässigbar sind, wenn Du den empfohlenen Abstand (Faustregel: Bildschirmdiagonale in cm x 2 = Mindestabstand) zum Bildschirm einhältst. Magnetische und elektromagnetische Strahlung dagegen durchdringt alle Materialien – auch den menschlichen Körper – und kann auf Dauer nicht nur die Zellkommunikation beeinträchtigen, sondern auch das Nerven- und Immunsystem schwächen.

 

Kann Elektrosmog im Auto Kopfweh und Übelkeit verursachen?

Ja, definitiv. Manche Autos verursachen im Innern nämlich magnetische Felder mit bis zu 500 nT (Nanotesla). Zum Vergleich: Der Baubiologische Richtwert für magnetische Felder in Wohnräumen liegt bei 20 nT.

Vor allem die Kardanwelle, ein Bauteil der Antriebstechnik, erzeugt messbare Störfelder. Ein PKW verfügt aber normalerweise über keine Erdung, die seine statische Aufladung ableiten kann.

Davon abgesehen ist in modernen Autos sehr viel Elektronik verbaut, die sich zudem meist auf Höhe des Herzens befindet. Elektrosmog im Auto entsteht beispielsweise durch GPS, das Global Positioning System, das auf Satelliten-Signalen beruht und eine exakte Navigation ermöglicht. Aber auch Bluetooth-Verbindungen, z. B. für die Freisprecheinrichtung, Mobilfunk beim Telefonieren und Radar in selbst fahrenden PKW von Google und Apple.

 

Elektroauto-Batterien

Nicht zu unterschätzen sind die in Elektroautos verbauten Akkus, die mit anderen Bauteilen durch Hochvolt-Kabel verbunden sind. autobild.de erklärt die Funktionsweise einer Elektroauto-Batterie auszugsweise wie folgt:

„E-Auto-Batterien arbeiten meist mit hohen Spannungen. Beim ID.3 liegen im System beispielsweise 408 Volt an, der Porsche Taycan arbeitet sogar mit 800 Volt, also dem annähernd 3,5-fachen der klassischen Haushaltsspannung von 230 Volt. Um bei diesen hohen Spannungen den Energiefluss zu steuern, bedarf es einer Leistungselektronik. Die dient neben dem Energiemanagement auch als Wechselrichter, der den im Akku gespeicherten Gleichstrom in Wechselstrom für den E-Motor umwandelt.“

All das stört nicht nur die Kommunikation unserer Körperzellen empfindlich, sondern kann sich sogar nachteilig auf das Nerven- und Immunsystem auswirken. Um diese Stressoren zu neutralisieren, muss der Körper nämlich viel Energie aufwenden. Und deshalb wirst Du auf langen Strecken schnell müde und gereizt, Deine Konzentration nimmt ab und Du spürst möglicherweise Unwohlsein und Übelkeit in Dir aufsteigen oder bekommst Kopfweh. Gerade Babys und kleine Kinder, deren Immunsystem sich noch in der Entwicklung befindet, leiden besonders oft unter Übelkeit, wenn die Belastung durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder im Auto besonders hoch ist.

 

Wie schädlich ist Elektrosmog?
Wie schädlich sind elektromagnetische Wellen?

Zu der Frage, ob elektromagnetische Wellen gefährlich bzw. schädlich sind, äußert sich der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft auf seiner Webseite wie folgt:

Die offizielle Einstufung von Krebsrisiken wird im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation WHO von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) vorgenommen. Sie entschied erstmals 2002: „Niederfrequente Magnetfelder sind „möglicherweise“ oder auch „vielleicht“ krebserregend.“ 2011 bestätigte die IARC diese Einstufung für hochfrequente elektromagnetische Felder und damit auch für den Mobilfunk und das Telefonieren mit Handys oder Smartphones.

Die Experten ordnen die Krebsrisiken in folgende Kategorien ein:

Kategorie 4: Wahrscheinlich nicht krebserregend für den Menschen

(Sonder-)Kategorie 3: Bewertung des Krebsrisikos nicht möglich

Kategorie 2b: Möglicherweise krebserregend

In Kategorie 2b wird Elektrosmog bisher eingestuft, das heißt alle Technologien, die elektromagnetische Strahlung erzeugen, vom Handy bis zur Hochspannungsleitung

Kategorie 2a: Wahrscheinlich krebserregend

Kategorie 1: Krebserregend für den Menschen

In Kategorie 1 fallen bisher beispielsweise Arsensäure, Asbest, Benzol, Dimethylsulfat, 2-Naphthylamin, lösliche Nickelsalze, Dieselabgase und Tabak.

 

Warum strahlen Handys?

Klassische Mobiltelefone und Smartphones verwenden hochfrequente elektromagnetische Strahlung für die Übertragung von Sprache und Daten. Dabei können sie neben Mobilfunkverbindungen auch WLAN für die Datenübertragung nutzen. In Form von Wellen breitet sich die elektromagnetische Strahlung im freien Raum mit Lichtgeschwindigkeit aus und kann Energie und Informationen somit sehr schnell über große Entfernungen übertragen.

 

Wie stark strahlt ein Handy?

Wenn Du ohne Headset telefonierst, erzeugt Dein Handy oder Smartphone starke elektromagnetische Felder direkt an Deinem Kopf, wobei Dein Körper einen Teil dieser elektromagnetischen Energie aufnimmt.

Die Spezifische Absorptionsrate (SAR) ist das Maß dafür, wie viel Energie vom Körper aufgenommen wird. Sie wird in Watt pro Kilogramm gemessen und sollte nicht mehr als zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht betragen. Die Hersteller von Handys und Smartphones müssen die SAR-Werte angeben. Sie finden sich unter anderem auf einer Liste, die das BfS veröffentlicht, das Bundesamt für Strahlenschutz. Allerdings ist das Handy bei diesen Messungen fünf Millimeter vom Ohr entfernt. Kritiker bemängeln das, berechtigterweise. Denn der Messaufbau entspricht nicht hundertprozentig den realen Bedingungen.

Die SAR bezieht sich übrigens nur auf die von den Geräten selbst abgegebene Strahlung. Neben dem thermischen Effekt, das heißt der Erwärmung des Körpergewebes durch hochfrequente Strahlung, muss ein weiterer Faktor berücksichtigt werden, der bei den oben erwähnten Messungen vollkommen außer Acht gelassen wird, nämlich die tatsächliche Sendeleistung. Diese kann je nach Stärke des Empfangssignals variieren. Deshalb geht es nicht nur darum, ein möglichst strahlungsarmes Smartphone zu wählen, sondern vor allem darum, es bewusst zu nutzen.

 

Ist Handy im Flugmodus strahlenfrei?
Wie stark strahlt mein Handy im Flugmodus?

Ob Dein Handy im Flugmodus strahlenfrei ist, kommt auf die Einstellungen an, die Du mit dem Flugmodus verknüpft hast. Normalerweise sind im Flugmodus automatsch alle kabellosen Kommunikationsfunktionen wie Mobilfunk, W-LAN und Bluetooth deaktiviert. Falls Du jedoch in den Einstellungen W-LAN oder Bluetooth manuell aktiviert haben solltest, verursacht Dein Smartphone trotzdem elektromagnetische Strahlung. Beim iPhone10 wird WLAN im Flugmodus übrigens nicht automatisch deaktiviert. (Quelle: diagnose-funk.org)

Auch durch den Akku entstehen messbare elektrische und magnetische Felder. Diese verschwinden nur dann, wenn Du Dein Smartphone komplett ausschaltest.

 

Wie ungesund sind Handys?

Handys übermitteln Textnachrichten und Telefonate, indem sie die Mobilfunknetze zur Kommunikation nutzen. Das funktioniert über weite Entfernungen nur durch elektromagnetische Strahlung, das heißt durch Strahlen in einer immens hohen Frequenz.

Ein Smartphone ist ein Handy mit zusätzlichen computerähnlichen Funktionen, z. B. Internetzugang, GPS, Mailversand und -empfang, Datenspeicherung, Diktiergerät, Wecker, Taschenrechner, Musikspeicher und Bezahlfunktion.

In fast allen Gebrauchsanleitungen für Handys und Smartphones ist in winziger Schrift ein Hinweis darauf zu finden, dass die Nutzung des Gerätes in Verbindung mit Mobilfunk und ggf. weiteren kabellosen Technologien gesundheitsschädlich sein kann.

Wolfgang Maes, der international bekannteste Sachverständige für Baubiologie und Umweltanalytik, zitiert in seinem Buch „Stress durch Strom und Strahlung“ die Versicherungswirtschaft: „Unkalkulierbare Risiken sind nicht versicherbar. Mobilfunk wird wegen seiner elektromagnetischen Strahlung als unkalkulierbares Risiko eingestuft.“ Er erklärt kurz, dass sich sogar führende Versicherungen weigern, Netzbetreiber und Handyhersteller gegen Schadenersatzklaren zu versichern, weil die gesundheitlichen Konsequenzen der Felder nicht abschätzbar seien.

 

Wie schädlich ist Handy neben dem Bett?

Dein Handy abends neben dem Bett abzulegen, ist fatal für Deinen Schlaf und damit für Deine Gesundheit. Nachts sind die Funktionen unseres Körpers auf ein Minimum reduziert und er ist im Schlaf besonders empfänglich für Einflüsse von außen. Wenn Du nachts gut schlafen und Deinem Körper eine echte Chance zur Regeneration geben willst, schalte Dein Smartphone nachts komplett aus und lege es außerhalb des Schlafzimmers ab.

Falls Du Dich morgens von Deinem Handy wecken lässt: Teste, ob der Wecker auch dann funktioniert, wenn Du das Handy vorher komplett ausschaltest. Falls nicht, ist ein analoger Wecker die gesündeste Alternative.

 

Wie weit sollte man vom Handy entfernt sein?

So weit wie möglich. Auf den Punkt gebracht bedeutet das:

  1. Telefoniere gar nicht oder so wenig wie möglich mit Deinem Handy. Vor allem dann, wenn Du Metalle im oder am Körper trägst, z. B. Zahnfüllungen, Brücken, Implantate, Brillen, Schmuck oder Piercings. Sie wirken als Antennen für Mobilfunk.
  2. Telefoniere nicht in Tiefgaragen, Kellern, Zügen, Bussen, Bahnen und Aufzügen. An all diesen Orten arbeitet das Handy nämlich mit voller Sendeleistung und die elektromagnetische Strahlung wird im Innern der kleinen Räume hin und her reflektiert.
  3. Telefoniere im Auto nur mit einer Freisprecheinrichtung und einer externen Außenantenne auf dem Autodach. Andernfalls ist die Belastung durch elektromagnetische Felder immens stark.
  4. Nutze keine kabellosen Headsets. Sie sind meist über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und diese Technologie strahlt noch stärker als Mobilfunk. Wenn Du ein Headset nutzt, achte darauf, dass das Kabel ferritummantelt ist oder per Luftschlauch funktioniert. Dabei befindet sich das Telefon aber trotzdem noch zu nah am Körper.
  5. Meide Gespräche bei schlechter Verbindung. Das Handy strahlt dabei viel stärker, weil es mehr Leistung bringen muss.
  6. Halte Dein Handy vom Körper weg, bis die Verbindung steht. Die Strahlungsstärke ist beim Verbindungsaufbau nämlich besonders hoch. Erst dann reduziert das Gerät die Leistung auf ein niedrigeres, für dieses Gespräch notwendiges Level.
  7. Trage Dein eingeschaltetes Smartphone auf keinen Fall am Körper, das heißt weder in der Hosen- oder Brusttasche, noch am Gürtel.
  8. Ein eingeschaltetes Smartphone gehört unter keinen Umständen in die Nähe von Babys und Kindern – und erst recht nicht an deren Ohren.

 

Gepulste Strahlung deaktivieren

Deaktiviere WLAN, mobile Daten und Bluetooth, wenn Du diese Verbindungen nicht brauchst. Immer. Sie rauben nicht nur dem Akku, sondern durch ihre immens hohe, gepulste Strahlung auch Dir wertvolle Energie. Das betrifft übrigens nicht nur die Schnittstellen an Deinem Smartphone, sondern auch alle Geräte, die WLAN und Bluetooth abgeben und ggf. mit Deinem Smartphone und anderen kabellosen Endgeräten verbunden sind.

 

Was strahlt mehr Handy oder mobile Daten?

Wenn Du Apps aktiviert hast, ist Dein Smartphone ständig online, weil es sich über Funk ständig mit dem Internet austauscht und ggf. Updates herunterlädt. Mobile Daten ermöglichen Dir, unterwegs von Deinem Smartphone auf das Internet zuzugreifen, wenn kein WLAN verfügbar ist. Basis dafür ist das Mobilfunknetz Deines Anbieters.

Wenn Du die Funktion Mobile Daten aus schaltest, ist die Internetverbindung über das Mobilfunknetz deaktiviert. Das heißt, dass sich Dein Smartphone viel seltener mit dem Netz austauscht und eine geringere Funkleistung hat – je nachdem, welche Hintergrunddienste des Betriebssystems noch aktiv sind.

Überprüfe, welche Apps Du wirklich brauchst und deaktiviere alle anderen. Das schont nicht nur Deine Gesundheit, sondern auch den Akku.

 

Kann man WLAN Strahlung messen?

Ja, kann man. Mit einem Elektrosmog Messgerät für hochfrequente Strahlung lässt sich die Stärke der W-LAN Strahlung bestimmen. Gemessen wird hochfrequente Strahlung meist ist µW/m2 (Mikrowatt pro Quadratmeter). Der Baubiologische Richtwert dafür liegt bei 10 µW/m2.

 

Ist es schädlich neben dem WLAN Router zu schlafen?

Über kurz oder lang schon. Sofern Du daneben überhaupt ein- und durchschlafen kannst. Näheres unter der nächsten Frage.

 

Wie stark strahlt WLAN?

Ein W-LAN-Router oder ein WLAN Notebook am Körper funkt mit mehr als 1.000.000 µW/m2, nämlich entweder mit einer Frequenz von 2,4 GHz (Gigahertz) oder mit 5,0 GHz. Das sind umgerechnet mindestens 2.400.000.000 Hz, in Worten zwei Milliarden vierhundert Millionen Hertz. Zum Vergleich: Unser menschlicher Körper schwingt in der Frequenz der Erde mit minimalen 7,83 Hertz.

 

Wie weit strahlt ein WLAN Router?

Ein WLAN Router strahlt innerhalb eines lokal begrenzten Bereichs bis zu 200 Meter weit. Das erklärt, warum Du auf Deinem Notebook oder Smartphone auch die WLAN Signale Deiner Nachbarn empfangen kannst.

WLAN ist übrigens die Abkürzung für Wireless Local Area Network, also für ein kabelloses lokales Netzwerk. Es wird manchmal auch als WiFi (Wireless Fidelity) bezeichnet und dient hauptsächlich dem Internetzugang und der Datenübertragung zwischen stationären Computern und mobilen Endgeräten, z. B. Notebooks, Tablets und Smartphones. Immer häufiger ist die WLAN Technik in Form kleiner Chips auch in Druckern, Kopierern, Scannern, DVD-Playern, Stereoanlagen, Fernsehern, Digitalkameras, Alarmanlagen und Überwachungskameras, Wetterstationen, Sportgeräten, Blutdruckmessern und Babymonitoren verbaut. Davon abgesehen sind inzwischen auch Herde, Waschmaschinen, Kühlschränke, Geschirrspüler, Personenwaagen und andere Haushaltsgeräte damit ausgestattet.

 

Schutz gegen ElektrosmogWelche Matratzenunterlage gegen Elektrosmog und Erdstrahlen ist tatsächlich wirkungsvoll?

Es gibt inzwischen unzählige Matratzenunterlagen gegen Elektrosog und Erdstrahlen auf dem Markt, wobei die meisten keinerlei messbare Wirkung haben. Ich kenne bisher nur eine einzige Erdungsauflage, die elektrische, magnetische und elektromagnetische Strahlung stromlos ableitet und den Körper dadurch erdet und benutze sie selbst seit 2012. Die Wirkung ist über eine Körperspannungsmessung eindeutig nachweisbar.

 

Wer misst elektromagnetische Strahlung?

Elektrosmog Messungen werden von professionell arbeitenden und fundiert ausgebildeten Baubiolog/innen, Baubiologische Messtechniker/innen und Geo- und Elektrobiolog/innen durchgeführt. Ein Verzeichnis zertifizierter Experten findest Du hier.

Dass fürs Elektrosmog messen Kosten entstehen, wenn Du einen Profi beauftragst, ist Dir bestimmt klar. Wenn Du in Deinen vier Wänden Elektrosmog messen lassen willst, lass Dir einen Kostenvoranschlag machen, in dem die einzelnen (Mess-)Leistungen einzeln aufgeführt sind. Beispielsweise eine Elektrosmog Messung für Dein Home Office oder fürs Schlafzimmer.

 

Elektrosmog im Schlafzimmer messen

Wenn Du Elektrosmog im Schlafzimmer messen willst, ist es clever, die gleiche Ausgangssituation zu schaffen wie in der Nacht. Nur so erhältst Du realistische Messergebnisse. Falls Du Dir damit unsicher sein solltest, sei es Dir wert und investiere in eine Beratung durch eine/n Baubiologische/n Messtechniker/in oder eine/n Geo- und Elektrobiolog/in.